Automobilers
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Busfahren: Der alte neue Trend

Wer erinnert sich noch an den guten alten „Postbus“? Ja, bis in die 1980er Jahre hinein waren die Busse vielerorts gelb und machten ihrem Namen „Postbus“ alle Ehre: Es gab tatsächlich noch einen Briefkasten an der Außentür des Busses, in dem Postkarten und Briefe rasch in die nächstgrößere Postdienststelle weiterbefördert werden konnten.

Viele ehemalige Schüler erinnern sich auch noch an den Schulbus. Vor allem im ländlichen Raum die einzige Möglichkeit, den mehr oder weniger lernbegierigen Nachwuchs in die nächste Stadt oder ein Dorf im Umland zur weiterführenden Schule zu bringen. In diesen Bussen ging es oft recht lebhaft zu, vor allem auf der Rückfahrt. Nach sechs Schulstunden stillsitzen musste sich der Bewegungsdrang der Schüler durchsetzen, oft auch zum Leidwesen der Busfahrer.

Mit dem Bus fahren oder mit dem Pkw?

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marsjo / pixabay.com (public domain)
Oder der Bus für die Kaffeefahrt. Das waren und sind recht günstig angebotene Ausflüge in seniorentauglicher Reichweite, die allerdings mit einer Verkaufsveranstaltung bezahlt werden mussten. Und vor allem diese hatten oft einen recht zweifelhaften Ruf. Sie fanden an abgelegenen Orten nicht selten in ansonsten stillgelegten Restaurants statt. Die Teilnahme war freiwillig, aber Alternativangebote waren lokal nur schwer zu finden. Und das kulinarische Angebot war während der Veranstaltung überschaubar.

In den Wirtschaftswunderjahren war es angesagt mit dem eigenen VW-Käfer nach Italien in den Urlaub zu fahren. Wer sich die eigenen vier Räder leisten konnte, wollte auch weitgehend auf den Bus verzichten. Das eigene Auto versprach neue Mobilität und Flexibilität. Warum sich nach den Haltepunkten eines Busses richten, wenn das eigene Auto doch viel freizügigere Mobilität verspricht.

Schon immer gab es eine gewisse Konkurrenz zwischen dem Bus und der Bahn. Je nach politischen Entwicklungen wurde das Ziel gesetzt, den Bahnverkehr zu stärken oder die Menschen doch wieder anzuregen, in den Bus einzusteigen. Derzeit haben wir einen Bundesverkehrsminister der Akzente zur Mobilität auf der Straße setzt. Aktuelle Gesetze begünstigen den Fernbus, der in direktem Wettbewerb zu den Angeboten der Bahn steht.

Busfahren ist wieder cool

Allen Aspekten des individuellen Reisens im eigenen Pkw zum Trotz: Eine Busfahrt ist einfach geselliger als eine Autofahrt. Wer erinnert sich nicht gerne an die lustigen Ausflüge zum Landschulheim während der eigenen Schulzeit. Ja, manchmal wurde sogar im Bus gesungen. Und das ohne eine bemühte Animation von Seiten der Lehrer. Oder pubertierende Jungs und Mädchen ärgerten sich auf vorsichtig liebenswürdige Weise gegenseitig. Das war oft die erste unschuldige Annäherung zum anderen Geschlecht.

Busfahren ist ökologisch sinnvoll

Über die ökologischen Aspekte des Individualverkehrs mit dem eigenen Auto müssen wir uns nicht lange auslassen. Diese Frage ist schnell und einfach beantwortet. Oft sitzt nur eine einzige Person im Wagen und fährt zur Arbeit oder zum Einkaufen. Und das in einem Fahrzeug, das sowohl vom Innenraum wie auch von der Motorleistung als 4 - 6 Sitzer angelegt ist. Der Motor eines Busses ist natürlich viel stärker und verbraucht auch mehr Kraftstoff als der eines Pkws. Aber mit guter Auslastung können sich diese Emissionen auf 20 - 30 Personen aufteilen. In der Ökobilanz schneidet ein gut ausgelasteter Bus dann viel besser ab.

Busfahren im Allgäu

Vor allem in ländlichen Gegenden wie im Allgäu ist ein gut strukturierter öffentlicher Busverkehr eine wichtige Basis für die Infrastruktur der Region. Im Allgäu bringt Sie mona durch die Lande. Und damit auch jeder die Fahrpläne kennt, wurde auch eine entsprechend übersichtliche Webseite angelegt, die Sie mit allen Informationen über den Busverkehr im Allgäu informiert. Das hat den Vorteil, dass Sie auch von zu Hause aus oder unterwegs mit dem Smartphone immer die aktuellen Fahrpläne abrufen können. Auch kurzzeitige Änderungen aufgrund von Straßensperren werden dabei berücksichtigt.

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